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10.05.2010 - U13 siegt am Aufstiegssonntag PDF Drucken E-Mail

Während die großen ChemCats wahrscheinlich noch vom Aufstieg träumten, machte sich die U13 am frühen morgen auf den Weg nach Jena. In Jena stand die Sachsen- Thüringen- Runde auf dem Programm: LadyBaskets Jena vs. Basketball 4 Girls Chemnitz.

Zwar reisten unsere Mädels mit 12 „Spielerinnen“ an, aber die Anzahl der wirklich fitten Mädels war überschaubar. Johanne und Lisa konnten nicht spielen. Den Zustand von Fine, Käthe und Anna L. umschreibt am ehesten das Wort „SPIELFÄHIG“. Nicht mehr, nicht weniger. Jena hatte zwar nur 6 Spielerinnen, die waren aber körperlich deutlich überlegen.
Zum Spiel: Chemnitz konnte dem Spiel schnell seinen Stempel aufdrücken. Aggressive Verteidigung, schnelles Umschalten und Reboundkontrolle (ja man glaubt es kaum). Ein dickes Lob an unsere Reboundmonster Anna, Julia und Nele „Mini - Shaq“ Jochheim. Allerdings hatte man Probleme damit, den Ball im Korb unter zubringen. 11:4 nach 10 Minuten. Im 2. Viertel bestimmte Chemnitz weiter das Spiel. Das Tempo blieb und die Trefferquote niedrig. 24:9 zur Pause. Nach der Pause bekamen unsere Mädels dann einige Probleme. Jena ging die Luft aus und sie stellten „unfreiwillig“ auf eine Ball-Raum-Verteidigung um. Damit konnte unsere U13 nichts anfangen. Dazu ließen die beiden Schiedsrichter nun deutlich mehr durchgehen, was auch dem Team aus Jena in die Karten spielte. Aber in der Verteidigung konnte trotz nachlassender Kräfte die Intensität hochhalten. Nach dem 3. Viertel führte Chemnitz 30:20. Im Schlussabschnitt konnte unsere U13 das Spiel wieder kontrollieren. Das der Ball nicht so oft in den schiefen Korb wollte war am Ende zu verkraften. Unsere Zwerge konnten sich am Ende mit 42:32 durchsetzen.  Das Spiel war definitiv nichts für Basketball-Feinschmecker. Deutliche Forschritte waren in der Helpside-Verteidigung und bei der Reboundarbeit zu sehen. Auch das Umschalten in beide Richtungen funktionierte über weite Strecken gut. Problem bleibt der Abschluss. Zu wenig Spannung, fehlende Entschlossenheit und Angst vor der eigenen Courage sind hier die größten Hemmnisse.
Festzuhalten bleibt, dass das Team die Ausfälle von Johanne und Lisa und die Probleme der angeschlagenen Spieler mit viel Energie und großer Einsatzbereitschaft kompensiert hat.

Mit diesem Sieg holte man sich das Heimrecht für Regionalmeisterschaft Sachsen-Thüringen- Bayern am 13./14.6.2010.

Vanessa, Kathy 8, Julia 4, Fine 9, Anna L. 2, Anna S. 5, Nele 2, Vanessa, Anne 4, Sophia Käthe 8

 

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