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25.06.2010 - Am Ende „nur“ Platz 3 für die U13 PDF Drucken E-Mail

Bei Regionalmeisterschaft musste sich unsere U13 am Ende mit Platz 3 begnügen. Ins Turnier startete das Team gegen die Vertretung aus Jena. In der 1. Halbzeit lief nicht viel zusammen. Nur aufgrund einer starken Verteidigungsleistung und einer stark aufspielenden Anna Lasch konnte man mit einer 29:24 Führung in die Halbzeitpause gehe.

Nach der Pause agierten die Mädels dann zielstrebiger. Vorallem im Fastbreak wurde der Ball endlich gepasst. So kam man immer wieder zu einfachen Punkten und konnte sich am Ende über einen klaren 65:41 Erfolg freuen. Anschließend trafen die beiden bayrischen Teams aufeinander. Hier konnte sich Nördlingen deutlich gegen  Bamberg durchsetzen.

Nach einer Pause musste unsere U13 gegen Bamberg ran. Leider musste man in diesem Spiel auf Julia und Kathy verzichten (schulische Verpflichtungen). Das machte die Aufgabe noch schwerer. Das Spiel war von Beginn an eng, wobei Chemnitz bis zur 17 Minute führte. Erst kurz vor der Pause häuften sich die Fehler und Bamberg konnte sich eine 30:33 Führung erarbeiten. Ein Problem stellte hier bereits die Foulbelastung dar. Jojo und Anna hatten schon drei und Vanessa zog unmittelbar nach Beginn des 3. Viertels nach. In der Verteidigung hatte man große Mühe mit der besten Bambergerin, Ann Katrin Landwehr. Sie überragte alle Chemnitzer Spielerinnen deutlich und war trotz ihrer Größe sehr beweglich. Ab Mitte des 3. Viertels konnte Käthe (unsere Kleinste) sie endlich stoppen. Das Spiel blieb eng. Chemnitz punktete meist aus dem Fastbreak, während Bamberg immer mit Einzelaktionen erfolgreich war. Beim Stand von 48:51 ging es in den Schlussabschnitt. Auch hier konnte sich keine Mannschaft absetzen. 3 Minuten vor dem Ende schien Bamberg das Spiel entscheiden zu können. Auf 63:58 konnten sich Franken absetzen. Doch unsere Mädels kamen noch einmal zurück. 30 Sekunden vor dem Ende war der Rückstand 64:65 verkürzt. Auszeit Bamberg. Die Marschroute für unsere U13 war klar. 1mal erfolgreich verteidigen und dann mit dem letzten Angriff das Spiel gewinnen. Teil 1 ging auf. Bei noch 16 Sekunden auf Uhr gab es den Ballgewinn. Doch im nun folgenden Angriff waren unsere Mädels nicht mehr im Stande, das Spiel zu drehen. Nach dem Spiel war die Enttäuschung groß. Es war aber auch klar, dass mit einem Sieg gegen Nördlingen noch alles möglich ist. Anschließend wurde das Team aus Jena von Nördlinger Mädels regelrecht abgeschossen (116:19).

Am Abend trafen sich dann alle Teams zum gemeinsamen Grillen vor der Halle und ließen dort den 1. Turniertag ausklingen.

Der Sonntag begann mit dem Spiel Bamberg gegen Jena, welches die Bambergerinnen klar für sich entscheiden konnten. Im letzten Spiel traf Chemnitz auf Nördlingen. Der bayrische Meister sorgte sehr schnell für klare Verhältnisse. Angetrieben von der überragend aufspielenden Aufbauspielerin Ann Marie Scherla fegten die Nördlinger Mädels das Chemnitzer Team förmlich vom Parkett. 4:25 hieß nach 10 Minuten. Im 2. Viertel kamen unsere Mädels dann deutlich besser ins Spiel. Doch im Angriff vergab man zu viele einfache Punkte und unterm eigenen Korb war man regelmäßig ein paar Zentimeter zu klein. Die 2. Halbzeit war dann deutlich ausgeglichener. Nur im Abschluss standen sich die Mädels häufig selbst im Weg. So hieß am Ende 42-75 für Nördlingen.

Fazit des Trainer:

Der Sieg für Nördlingen geht absolut in Ordnung, wenn gleich unsere Niederlage etwas zu hoch ausgefallen ist. Insgesamt haben wir ein gutes Turnier gespielt, leider mit der ärgerlichen Niederlage gegen Bamberg. Gerade in diesem Spiel war unser größtes Defizit – zu wenig Spiele auf guten Niveau- erkennbar. Trotzdem ist es gelungen unsere Vorgaben umzusetzen. Vorallem die Bereitschaft Fastbreak zu spielen und das Tempo immer hoch zu halten muss ich den Mädels hoch anrechnen. Jetzt geht’s für die Mädels noch ins Camp nach Wurzen und danach in die wohlverdiente Sommerpause. Nach meiner 1. Saison mit dem Team, freue ich mich schon auf die Nächste.

Von Thomas Seltner

 

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