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15.01.2012 - Knapp vorbei und doppeltes Pech … PDF Drucken E-Mail

Mit zwei denkbar knappen Niederlagen starteten die Mini-Kätzchen in das neue Sportjahr 2012. In voller Besetzung machten sich die 12 Mädels, unterstützt von zahlreichen Mamas und Papas, auf den Weg ins sächsische Ottendorf Okrilla. Nachdem alle Chemnitzer Autos einmal an der Halle vorbei gefahren waren, fanden doch alle den Weg in die Halle und die Schiedsrichter konnten das Spiel pünktlich anpfeifen. Der erste Gegner war das Team des USC Leipzig.

Da die Mini-Kätzchen in den bisherigen Begegnungen stets mit deutlichen Niederlagen vom Parkett gingen, war der Respekt vor Spielbeginn sehr groß. Doch zur eigenen Überraschung konnten die Chemnitzerinnen von Beginn sehr gut mitspielen und punkten. Besonders unsere wieselflinken Aufbauspielerinnen Tina und Chiara nutzen geschickt die Lücken in der Leipziger Verteidigung und trugen einen großen Teil zur 14:21-Halbzeitführung bei. Alle 12 Mädchen zeigten viel Einsatz und waren bemüht, die Anweisungen der Trainerin richtig umzusetzen. Besonders in der Verteidigung zeigten die Mädchen, dass sie keine Angst hatten und hielten mit dem körperlichen und athletischen Spiel der Jungen gut mit. In der zweiten Halbzeit spielten die Mini-Kätzchen beherzt weiter, jedoch verfehlten viele Würfe ihr Ziel und beim Thema Rebound und Ausboxen gibt es noch Nachholebedarf. ;) So entwickelte sich ein reger Schlagabtausch und ein spannender Basketballkrimi: Nur wenige Sekunden vor dem Schlusspfiff gelang den Jungs mit einem Korbleger die 2-Punkte-Führung. Auszeit Chemnitz. Mit einem guten Einwurf von der Baseline wollen die Mädchen den Ausgleich und somit die Verlängerung schaffen…es läuft auch alles nach Plan. Der Ball ist in der Luft und fliegt und fliegt und fliegt nicht in den Korb. Zwar gibt es auf der Chemnitzer Bank im ersten Moment lange Gesichter (und eine Spielerinn, deren Namen wir nicht nennen, wird an diesen verlegten Wurf wohl noch ab und zu denken), allerdings kehrt schnell das Lächeln und die Freude über dieses gute Spiel in die Gesichter der Mädels zurück. Jetzt hieß es schnell in die Banane oder das Brötchen gebissen, einen kollektiven Toilettengang erledigt und auf ging es in die zweite Runde. Das gemischte Team des Gastgebers sollte den Chemnitzerinnen alles abverlangen. Das erste Spiel hatte viel Kraft, aber vor allem Konzentration gekostet und davon war im zweiten Spiel leider nicht viel zu sehen. Wir ausgewechselt liefen die Mini-Kätzchen übers Feld. Viele einfache Fehler (Schrittfehler, Fehlpässe, verlegte Korbleger) und zwei (!) Eigenkörbe (auch hier nennen wir keine Namen) führten dazu, dass die Führung in diesem Spiel immer wieder wechselte und sich auch hier eine spannende Endphase andeutete. Leider konnte man dieses Spiel nicht für sich entscheiden, obwohl die Chance dazu da war. Zum einen war man ständig damit beschäftigt nervös auf die Anzeigetafel zu schauen und dabei das Basketball spielen zu vergessen, zum anderen fanden die einfachsten Würfe nicht mehr das Ziel. Aber besonders mit ihrer Verteidigungsleistung konnten die Kätzchen nicht ans erste Spiel anknüpfen, zu oft konnten die Gastgeber frei zum Korb dribbeln oder nach zweiten und dritten Versuchen den Ball im Netz versenken. Die Luft war raus und so zogen die Mädels mit hängenden Köpfen in Richtung Umkleidekabine. Die zwei Niederlagen sind sicherlich kein Beinbruch, aber mit ein bisschen mehr Cleverness, ein bisschen mehr Konzentration und ein bisschen mehr Glück hätten die Mini-Kätzchen an diesem dritten Spieltag für eine Überraschung sorgen können. 
 
ChemCats Chemnitz - USC Leipzig 41:43
ChemCats Chemnitz - BC Ottendorf Okrilla 38:40

Für die Mini-Kätzchen spielten:
Tina Grundmann (11/8), Chiara Schmiedl (10/12), Sarah und Michéle Kaiser, Isabelle Kuscher, Emily Bertram, Alina Zwisler(2/6), Jil König (8/0), Jessi Moßler (0/8), Cindy Müller (6/2), Linda Barthel, Anabel Neuber (4/2)

Von Simone Koch

 

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