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Der Heimauftakt der Katzen gegen die Wolfenbüttel Wildcats ging deutlich daneben. Nicht viel war übriggeblieben von dem Schwung aus dem Wasserburg-Spiel. Ganz im Gegenteil, regelrecht verschlafen wirkte das Spiel der Cats in den ersten Minuten. Die Wildcats konnten aus einer aggressiven Verteidigung heraus ihr Spiel aufziehen und schnell einen Vorsprung von 7 Punkten herausholen. Coach Lukic benötigte in den ersten 10 Minuten bereits zwei Auszeiten, um sein Team wachzurütteln.
Der Erfolg blieb aber weiterhin aus, zum Viertelende führte Wolfenbüttel mit neun Punkten (13:21). Die erste Hälfte des zweiten Viertels gehörte dann aber den Cats. Nun selbst in der Verteidigung mit mehr Biss und einigen erfolgreichen Abschlüssen gingen die Gastgeberinnen mit 27:26 in Führung. Was dann folgte rief allseits Kopfschütteln hervor. Ein mageres Pünktchen gelang den Katzen noch bis zur Halbzeitpause, Wolfenbüttel dagegen noch 12. Beim Stand von 28:38 ging es in das dritte Viertel. In einem punktearmen Viertel konnten die Gäste die Cats weiter auf Distanz halten. Mit einem Dreier verkürzten die Chemnitzerinnen Sekunden vor dem Viertelende noch auf 42:49. Das letzte Viertel sollte nicht nur die Entscheidung, sondern auch noch einmal Spannung in die Partie bringen. Angetrieben von Neu-Cat Cherise Daniel schaffte das Lukic-Team nach sieben Minuten den Anschlusstreffer. Allerdings schien die letzte Überzeugung an den eigenen Erfolg zu fehlen. Schwache Konzentration ermöglichte den Wildcats erst einen Dreier und nach einem Ballverlust der Cats einen einfachen Korbleger. Danach versuchte Coach Lukic durch Fouls die Uhr anzuhalten und die Gäste an die Freiwurflinie zuschicken. Diese verwandelte ihre Versuche äußerst sicher, wogegen die Chemnitzer Angriffsbemühungen ohne Erfolg blieben. Jetzt bleiben den Cats neun Tage um sich auf das erneute Spiel gegen Wasserburg vorzubereiten. Die Partie wurde aufgrund des Europa Cup Top4 in Wasserburg auf Dienstag, den 24.01.2012 um 19 Uhr verlegt.
ChemCats - Wolfenbüttel 58:70 (28:38)
Brugman (1), Daniel (19), Groß (DNP), Heinrich (3), Jeltema (20), Mihalyi (0), Schmidt (3), Schnorr (4), Velinovic (3), Whitcomb (5).
Nevena Saponjic kommt nach eigener Erkrankung (Pfeiffer’sches Drüsenfieber) und einer schweren Erkrankung in ihrer Familie nicht auf das Spielfeld für die Cats zurück. Beide Seiten einigten sich darauf, dass Nevena in dieser Situation nach Hause zu ihrer Familie nach Serbien zurückkehrt.
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