In der letzten Ferienwoche im Februar trainierten 30 ChemCats im Schulzentrum der Sportschule. Von Dienstag bis Freitag wurden die Nachwuchs Cats von den Coaches zum Training eingeladen. Von morgens 9 Uhr bis zum Nachmittag 16 Uhr wurde intensiv geübt. Nach Trainingsplan absolvierten die Mädchen nach dem warm up die Stationen,Wurf, Ballhandling, Korbleger und Passen. Hierbei wurde verstärkt auf die korrekte und saubere Durchführung der Übungen geachtet. Zugleich konnten sich die Coaches etwas mehr Zeit lassen und dadurch auf die Spielerinnen intensiver eingehen. Für eine tolle Überraschung sorgten am Mittwoch und Donnerstag die Damen der Bundesliga. Sie zeigten im Stationstraining wie gedribbelt, geworfen und gepasst wird. Die Tipps wurden dankbar von den Camperinnen angenommen.

Nach dem Stationstraining ging es zum Mittagessen und nach einer Pause wurde natürlich weiter trainiert, allerdings in Form von Mannschaftstraining in den jeweiligen Teams der u10, u12 und u14. Die Trainer konnten in den Gruppen Individuell arbeiten, aber auch auf Gruppentaktik eingehen und dort weitere Verbesserungen erzielen. Doch wer dachte, dass wir es beim Basketballspielen belassen, hat sich geirrt. Nach dem Hallentraining ging es raus an die frische Luft. Ein kurzer Lauf auf dem Gelände des Sportforums sorgte für die letzte Anspannung. Wer aus gesundheitlichen Gründen hierauf verzichten musste , durfte dafür im Kraftraum noch 30 Minuten KSÜ unter Anleitung machen. Wir haben also für jede Teilnehmerin gesorgt.

Es war wieder ein tolles Camp und die Coaches zeigten sich sehr zufrieden. Den kleinen ChemCats hat es auch gefallen. Für das Herbstcamp laufen bereits die Planungen. Wir arbeiten an einer besonderen Überraschung, die natürlich nur für die künftigen Teilnehmerinnen gedacht ist!!!

Die U12 der Chemcats hatte am Samstag, den 09. März 2019, ihren vorletzten Spieltag in der U12 BVSA/ BVS Landesliga. Die Chemnitzerinnen mussten gegen den USV Halle antreten.

Chemcats Chemnitz – USV Halle 110:28 (58:19)

Chemnitz konnte schnell eine Führung herausspielen und diese stetig ausbauen. Das Spiel hatte von Anfang an ein hohes Tempo. Am Samstag, den 23. März, muss die U12 zum letzten Spiel beim SV Halle antreten. Halle hat nur eine Niederlage und so kommt es zum entscheidenden Spiel um Platz eins. Am Wochenende darauf, am 30. März 2019, findet in der Schloßteichhalle das jährliche U12-Turnier der Chemcats statt. Bei dem diesjährigen Frühjahrscup treten mit Alba Berlin und Jena zwei Mannschaften aus anderen Bundesländern an. Zudem kommen zwei tschechische Teams aus Brandys und Chomutov. Mit dem SV Halle und den Chemcats bilden die Gäste ein buntes Teilnehmerfeld.

Es spielten: Mette Härtel, Hanna Schmieder, Tamana Farahi, Leni Zeug, Saskia Blaudeck, Marleen Groß, Lisa Hoppe, Feenja Zawade, Alea Stephan, Lisa Weise, Jette Krause, Lilli Böhme

Mit einen sehr souveränen 66:48 (36:21) Erfolg gegen die Metropol Girls hat sich das Chemnitzer Team die 1:0 Führung im Play-Off Achtelfinale gekrallt. Nach zuletzt 2 knappen Niederlagen in der Hauptrunde wollte das Team unbedingt zurück in die Erfolgsspur. Nachdem die ersten 2,5 Minuten auf beiden Seiten sehr unrund verliefen, fand das Chemnitzer Team zuerst seinen Rhythmus. Dank einer aufmerksamen Verteidigung und gutem Umschaltspiel konnte man sich schnell einen kleinen Vorsprung erarbeiten und diesen immer weiter ausbauen. Kurz vor der Pause hatten die ChemCats wieder ein paar Probleme im Angriffsspiel. Im Gegensatz zu den letzten Partien kamen sie aber weiterhin zu guten Abschlüssen und trafen viele gute Entscheidungen. Trotzdem wollte für 2 Minuten kein weiterer Korberfolg gelingen. Das nutzten die Gäste aus und konnten auf 36:21 verkürzen. Nach der Halbzeit ging es ein paar Minuten hin und her, bevor der Chemnitzer Nachwuchs endgültig den Sack zumachte. Trotz des klaren Erfolgs muss man weiter am eigenen Spiel arbeiten. Die Zahl der abgegebenen Offensivrebounds und die Zahl der eigenen Turnover war immer noch zu hoch.

Trainer Thomas Seltner zum Spiel: „Insgesamt haben wir ein gutes Spiel abgeliefert und sehr diszipliniert agiert. Wir müssen jetzt daran arbeiten, unser Spiel weiter zu verbessern und die eigenen Fehler zu minimieren. Ich glaube in Bochum wird uns ein anderer Gegner erwarten. Dort werden wir ein gutes Spiel abliefern müssen. Wir wollen dort natürlich den 1. Matchball nutzen und in die nächste Runde einziehen.“

Anfang des 2. Viertels sah es kurz so aus als könnte das Chemnitzer Team hier vielleicht etwas holen. Beim Heimspiel gegen die TG Würzburg hatte man gerade auf 20:21 verkürzt. Allerdings hat Würzburg, aktueller Tabellenzweiter und Vorjahresmeister, Chemnitz bereits zu Beginn der Partie vor Probleme gestellt. Würzburg mit Ex-ChemCat Fine Böhmke hat eine Menge Zweitligaerfahrung im Kader. Die Gäste wechselten immer wieder die Verteidigung und das zeigte Wirkung. Chemnitz fand im Angriff nicht seinen Rhythmus und machte in der Verteidigung zu viele individuelle Fehler. So war zur Halbzeit schon eine Vorentscheidung gefallen (29:45). In der 2. Halbzeit agierten die Würzburgerinnen dann sehr abgezockt. Auf Chemnitzer Seite ließ man zu viel liegen, um nochmal näher ranzukommen. Daher wurde auf Seiten der ChemCats die 2. Halbzeit genutzt, um allen Spielerinnen Einsatzzeit zu geben. Am Ende siegte Würzburg mit 55:79. Das war auch in der Höhe verdient. Vielleicht waren einige der jungen Spielerinnen mit dem Kopf schon beim Play-Off Spiel am nächsten Tag. Nächste Woche geht es zu Tabellenführer TS Jahn München. Diese Partie will man nutzen, um wieder einen Schritt nach vorn zu machen.

Die U12 der ChemCats konnte heute ihr Punktspiel in der U12 Bezirksliga der Chemnitzer Basketball Organisation nach Verlängerung gewinnen.

ATSV Freiberg – ChemCats Chemnitz 45:54 (24:21; 41:41)

Der erste Spielabschnitt war von Beginn an ausgeglichen. Beiden Mannschaften unterliefen einige technische Fehler. Würfe in Korbnähe oder Pässe zu den Mitspielern blieben erfolglos. So endete das erste Viertel sehr knapp mit einer 10:7-Führung für Freiberg. Das zweite Viertel glich dem ersten sehr, jedoch konnten auf beiden Seiten mehr Punkte erzielt werden. Freiberg hatte immer wieder zweite Wurfchancen und punktete so, wobei Chemnitz einige Schnellangriffe abschließen konnte. Freiberg konnte den knappen Vorsprung bis zur Halbzeit verteidigen. Es stand 24:21. Nach der Halbzeit begann Freiberg erneut besser. Durch starken Drang zum Korb gelangen immer wieder Punkte in Korbnähe. Chemnitz hatte ein offensiv schwächeres Viertel und konnte nur sechs Punkte erzielen. Zum Ende des dritten Viertels stand es 34:27 für Freiberg. Im letzten Abschnitt spielten die ChemCats ihr bestes Viertel. In der Verteidigung ließ man nur einen Punkt zu und man konnte selbst durch Schnellangriffe Punkte erzielen. Bei drei Punkten Vorsprung hatte Freiberg einen letzten Angriff, der verworfen wurde, jedoch hatten nicht die ChemCats den Rebound, sondern Freiberg, so dass kurz vor dem Ablauf der Spielzeit noch ein 3er gelang und Freiberg ausglich. Es ging bei 41:41 in die Verlängerung. Die ChemCats spielten weiter konzentriert und konnten in den ersten Minuten der Verlängerung einen 11:0-Lauf herausspielen und am Ende mit 54:45 gewinnen.

Es spielten: Saskia Blaudeck, Lisa Weise, Lisa Hoppe, Alea Stephan, Lilli Böhme, Svenja Kempe, Tamana Farahi.