Für die U16 stand am Samstag, den 2.2.2019, die Qualifikation für die weiterführenden Wettbewerbe an. Dabei traf man auf gute Bekannte, den USV TU Dresden.

Unter etwas ungewohnten Bedingungen startete das Spiel auf einem Kleinfeld. Dies hatte zur Folge , dass man seine gewohnte Stärke, die Geschwindigkeit, nicht wirklich nutzen konnte. Trotzdem verlief der Start gut; wir konnten durch konsequenten Zug zum Korb schnelle Punkte erzielen. In der Verteidigung lief es da etwas schwieriger. Einige Spielerinnen mussten aufgrund unnötiger Fouls schon zeitig pausieren. Am Ende des ersten Viertels stand es 9:25 für die ChemCats.

Das zweite Viertel verlief ähnlich wie das erste, obwohl den Gastgebern zu viele einfache Körbe geschenkt wurden. Halbzeitstand 24:50. Das dritte Viertel startete sehr nervös. Immer wieder kam der USV zu einfachen Körben, was den Vorsprung schrumpfen ließ. In der Offense gab es zu viele einfache Ballverluste und in der Defense tat man sich mit der schon hohen Foulbelastung schwer, konsequent und sauber zu verteidigen.

Im Schlussviertel zeigten die Cats dann, was sie können. Der Ball lief nun deutlich flüssiger und so kam man auch zu einfachen Körben. In der Defense packten wir wieder richtig zu und machten es den Gastgebern schwer. Diese mussten sich jeden Korb hart erarbeiten. Am Ende stand ein verdienter Sieg mit 57:97 für die Cats an der Anzeigetafel.

Damit gehen die ChemCats als Erstplatzierte in den Sachsen/Thüringen-Ausscheid, der am 6.4.2019 in Chemnitz stattfindet. 

Am Montagabend traf sich das Präsidium der ChemCats mit 12 engagierten Frauen der Initiative Club FiF Frauen in Führung in Chemnitz, vertreten durch die Gründungspräsidentinnen Sylvia Wille und Dr. Helmi Beier - zu einem Gedankenaustausch über die Aktivitäten der ChemCats als Mädchen -und Frauenverein. Mit dabei waren die Nationalspielerinnen der ChemCats Lucile Peroche und Elea Gaba , die Trainerin der 1. Bundesligamannschaft Amanda Davidson und der Regionaltrainer Jens Grube. In einem sehr lockeren und offenem Gespräch mit vielen Fragen und Antworten gab es unter anderen Informationen zum Ablauf des Trainings der Cats, zu den sportlichen Rahmenbedingungen in Chemnitz sowie zur Alltagsarbeit im Verein. Zuvor hatten die FiF-Frauen die Möglichkeit dem Training der ChemCats beizuwohnen. Nach 2 Stunden intensiver Diskussion haben wir uns dazu verständigt, weiter in Kontakt zu bleiben, Chancen für beide Seiten zu nutzen und unsere lebenswerte Stadt Chemnitz positiv darzustellen.

Die U12 der ChemCats absolvierte am 19.01.2019 ihr erstes Rückspiel in der U12 BVSA/ BVS Landesliga. Die Chemnitzerinnen traten beim USV/ TU Dresden an. Die gegnerische Mannschaft erwischte den besseren Start und konnte immer wieder zum Chemnitzer Korb durchkommen. Den Cats gelang es aber, ebenfalls zu punkten und konnten so das Spiel offen gestalten. Allerdings schaffte es Dresden immer wieder, sich zweite Wurfmöglichkeiten zu erarbeiten.

Im zweiten Abschnitt stand Chemnitz geschlossener in der Verteidigung. Der Rebound war nun kontrollierter und führte zu einigen erfolgreichen Kontern. Zur Halbzeit stand es 24:31 für die ChemCats. Im dritten Viertel haben die Cats weiterhin sehr intensiv gespielt. Sie versuchten immer wieder druckvoll in der Verteidigung zu agieren und so über Schnellangriffe zu Punkten am gegnerischen Korb zu gelangen. Der Vorsprung wuchs weiter und es stand nach 30 Minuten 34:51. Auch im letzten Viertel konnten die ChemCats die Intensität weiter hoch halten, immer wieder Ballgewinne erzielen und Dresden am Punkten hindern.

Am Ende konnten die ChemCats mit 44:76 einen weiteren Sieg in der Landesliga verbuchen.


Es spielten: Jette Krause, Paula Gregor, Leni Zeug, Saskia Blaudeck, Lisa Hoppe, Marleen Groß, Feenja Zawade, Alea Stephan, Lisa Weise, Mette Härtel, Lilli Böhme.

Am 20.01.2019 startete die U10-Mannschaft der ChemCats zu zwei Spielen in der Jugendliga männlich nach Leipzig. Leider liefen beide Spiele nicht wie erhofft. Gegen die Niners gab es eine deutliche 73:11 Niederlage. Jedes der Viertel ging klar an die Jungs. Das Tempospiel der Niners sowie zahlreiche erfolgreiche 3er Würfe bildeten die Grundlage für den gegnerischen Erfolg.

Im Anschluss spielten wir gegen den USC Leipzig, doch die Niederlage gegen die Niners war noch nicht aus den Köpfen der kleinen Cats. Erst ab dem 3.Viertel besannen sie sich auf ihre spielerischen Fähigkeiten. Plötzlich klappten Ballgewinne, Rebounds, Korbleger und Würfe! Der Vorsprung der Leipziger schmolz, doch leider kam die Aufholjagd zu spät. Mit 26:43 ging auch dieses Spiel verloren.

"Als Trainer finde ich die Ergebnisse nicht gut, aber es war sehr erfreulich, was unsere Mädchen im letzten Viertel als Leistung abrufen konnten. Dies gibt mir viel Zuversicht für die nächsten Spiele", fasste Trainer Jens Grube den Spieltag zusammen.

Am vergangenen Samstag musste das junge Chemnitzer Team eine sehr unnötige 61:69 Niederlage in Nördlingen hinnehmen. Zwar war von Beginn an klar, dass sich 2 Teams auf Augenhöhe gegenüberstehen, aber das Chemnitzer Team machte sich das Leben über 40 Minuten selbst schwer. Nördlingen zeigte von Beginn an eine couragierte Leistung und agierte im Angriff sehr zielstrebig. Chemnitz leistete sich im Auftaktviertel zu viele Fehler und die Gastgeberinnen kamen so immer wieder zu einfachen Punkten. Im Chemnitzer Angriff wurden hingegen viele Chancen vertan. So entstand nach dem 1. Viertel bereits ein 25:11 Rückstand. Ab dem 2. Viertel zeigte man sich dann defensiv deutlich verbessert und bekam dadurch im Angriff auch etwas mehr Rhythmus. Bis zur Halbzeitpause konnte der Rückstand so bis auf 28:34 verkürzt werden.

Zu Beginn des 3. Viertels starteten die Gastgeberinnen wieder mit einem 6:0 Lauf und ihr Vorsprung wuchs erneut deutlich an. Chemnitz kam offensiv kaum noch zu einem Mannschaftsspiel. Es waren letztlich immer nur Einzelaktionen, die Lücken in die Nördlinger Verteidigung reißen konnten. Zwar gelang es durch gute Verteidigungsarbeit, bis 4 Minuten vor dem Ende den Abstand nochmal auf 5 Punkte zu reduzieren. Doch nach einer Auszeit brachte Nördlingen die Partie sicher nach Hause.

„Nördlingen hat nicht unverdient gewonnen. Wir haben uns das Leben selbst schwer gemacht. Nach dem schwachen Start sind wir immer hinterhergelaufen. Defensiv war das ab dem 2. Viertel eine ordentliche Leistung. Im Angriff war es sehr viel Stückwerk. Wir haben zu spät angefangen, als Team zu spielen. Über 40 Minuten waren das zu viele unnötige Ballverluste und ausgelassene Chancen. Das müssen wir in den kommenden Spielen einfach besser machen.“ schätzte Trainer Thomas Seltner das Spiel seiner Mannschaft ein.