Die U12 der Chemcats hatte am Samstag, den 09. März 2019, ihren vorletzten Spieltag in der U12 BVSA/ BVS Landesliga. Die Chemnitzerinnen mussten gegen den USV Halle antreten.

Chemcats Chemnitz – USV Halle 110:28 (58:19)

Chemnitz konnte schnell eine Führung herausspielen und diese stetig ausbauen. Das Spiel hatte von Anfang an ein hohes Tempo. Am Samstag, den 23. März, muss die U12 zum letzten Spiel beim SV Halle antreten. Halle hat nur eine Niederlage und so kommt es zum entscheidenden Spiel um Platz eins. Am Wochenende darauf, am 30. März 2019, findet in der Schloßteichhalle das jährliche U12-Turnier der Chemcats statt. Bei dem diesjährigen Frühjahrscup treten mit Alba Berlin und Jena zwei Mannschaften aus anderen Bundesländern an. Zudem kommen zwei tschechische Teams aus Brandys und Chomutov. Mit dem SV Halle und den Chemcats bilden die Gäste ein buntes Teilnehmerfeld.

Es spielten: Mette Härtel, Hanna Schmieder, Tamana Farahi, Leni Zeug, Saskia Blaudeck, Marleen Groß, Lisa Hoppe, Feenja Zawade, Alea Stephan, Lisa Weise, Jette Krause, Lilli Böhme

Mit einen sehr souveränen 66:48 (36:21) Erfolg gegen die Metropol Girls hat sich das Chemnitzer Team die 1:0 Führung im Play-Off Achtelfinale gekrallt. Nach zuletzt 2 knappen Niederlagen in der Hauptrunde wollte das Team unbedingt zurück in die Erfolgsspur. Nachdem die ersten 2,5 Minuten auf beiden Seiten sehr unrund verliefen, fand das Chemnitzer Team zuerst seinen Rhythmus. Dank einer aufmerksamen Verteidigung und gutem Umschaltspiel konnte man sich schnell einen kleinen Vorsprung erarbeiten und diesen immer weiter ausbauen. Kurz vor der Pause hatten die ChemCats wieder ein paar Probleme im Angriffsspiel. Im Gegensatz zu den letzten Partien kamen sie aber weiterhin zu guten Abschlüssen und trafen viele gute Entscheidungen. Trotzdem wollte für 2 Minuten kein weiterer Korberfolg gelingen. Das nutzten die Gäste aus und konnten auf 36:21 verkürzen. Nach der Halbzeit ging es ein paar Minuten hin und her, bevor der Chemnitzer Nachwuchs endgültig den Sack zumachte. Trotz des klaren Erfolgs muss man weiter am eigenen Spiel arbeiten. Die Zahl der abgegebenen Offensivrebounds und die Zahl der eigenen Turnover war immer noch zu hoch.

Trainer Thomas Seltner zum Spiel: „Insgesamt haben wir ein gutes Spiel abgeliefert und sehr diszipliniert agiert. Wir müssen jetzt daran arbeiten, unser Spiel weiter zu verbessern und die eigenen Fehler zu minimieren. Ich glaube in Bochum wird uns ein anderer Gegner erwarten. Dort werden wir ein gutes Spiel abliefern müssen. Wir wollen dort natürlich den 1. Matchball nutzen und in die nächste Runde einziehen.“

Anfang des 2. Viertels sah es kurz so aus als könnte das Chemnitzer Team hier vielleicht etwas holen. Beim Heimspiel gegen die TG Würzburg hatte man gerade auf 20:21 verkürzt. Allerdings hat Würzburg, aktueller Tabellenzweiter und Vorjahresmeister, Chemnitz bereits zu Beginn der Partie vor Probleme gestellt. Würzburg mit Ex-ChemCat Fine Böhmke hat eine Menge Zweitligaerfahrung im Kader. Die Gäste wechselten immer wieder die Verteidigung und das zeigte Wirkung. Chemnitz fand im Angriff nicht seinen Rhythmus und machte in der Verteidigung zu viele individuelle Fehler. So war zur Halbzeit schon eine Vorentscheidung gefallen (29:45). In der 2. Halbzeit agierten die Würzburgerinnen dann sehr abgezockt. Auf Chemnitzer Seite ließ man zu viel liegen, um nochmal näher ranzukommen. Daher wurde auf Seiten der ChemCats die 2. Halbzeit genutzt, um allen Spielerinnen Einsatzzeit zu geben. Am Ende siegte Würzburg mit 55:79. Das war auch in der Höhe verdient. Vielleicht waren einige der jungen Spielerinnen mit dem Kopf schon beim Play-Off Spiel am nächsten Tag. Nächste Woche geht es zu Tabellenführer TS Jahn München. Diese Partie will man nutzen, um wieder einen Schritt nach vorn zu machen.

Die U12 der ChemCats konnte heute ihr Punktspiel in der U12 Bezirksliga der Chemnitzer Basketball Organisation nach Verlängerung gewinnen.

ATSV Freiberg – ChemCats Chemnitz 45:54 (24:21; 41:41)

Der erste Spielabschnitt war von Beginn an ausgeglichen. Beiden Mannschaften unterliefen einige technische Fehler. Würfe in Korbnähe oder Pässe zu den Mitspielern blieben erfolglos. So endete das erste Viertel sehr knapp mit einer 10:7-Führung für Freiberg. Das zweite Viertel glich dem ersten sehr, jedoch konnten auf beiden Seiten mehr Punkte erzielt werden. Freiberg hatte immer wieder zweite Wurfchancen und punktete so, wobei Chemnitz einige Schnellangriffe abschließen konnte. Freiberg konnte den knappen Vorsprung bis zur Halbzeit verteidigen. Es stand 24:21. Nach der Halbzeit begann Freiberg erneut besser. Durch starken Drang zum Korb gelangen immer wieder Punkte in Korbnähe. Chemnitz hatte ein offensiv schwächeres Viertel und konnte nur sechs Punkte erzielen. Zum Ende des dritten Viertels stand es 34:27 für Freiberg. Im letzten Abschnitt spielten die ChemCats ihr bestes Viertel. In der Verteidigung ließ man nur einen Punkt zu und man konnte selbst durch Schnellangriffe Punkte erzielen. Bei drei Punkten Vorsprung hatte Freiberg einen letzten Angriff, der verworfen wurde, jedoch hatten nicht die ChemCats den Rebound, sondern Freiberg, so dass kurz vor dem Ablauf der Spielzeit noch ein 3er gelang und Freiberg ausglich. Es ging bei 41:41 in die Verlängerung. Die ChemCats spielten weiter konzentriert und konnten in den ersten Minuten der Verlängerung einen 11:0-Lauf herausspielen und am Ende mit 54:45 gewinnen.

Es spielten: Saskia Blaudeck, Lisa Weise, Lisa Hoppe, Alea Stephan, Lilli Böhme, Svenja Kempe, Tamana Farahi.

Das junge Chemnitzer Team konnte sich etwas überraschend, aber durchaus verdient, den 2. Platz in der WNBL-Vorrundengruppe Nord-Ost sichern. Wie ausgeglichen diese Gruppe war, lässt ein Blick auf die Ergebnisse und die Tabelle erkennen. Durch diese gute Platzierung hat der Chemnitzer Nachwuchs nun das Heimrecht in der 1. Playoffrunde. Gespielt wird nach dem Modus Best-of-Three, d.h. wer zuerst 2 Siege hat, erreicht die nächste Runde. Am Sonntag, den 17.02.2019, geht es los. Gegner sind die Metropol-Girls – ein Kooperationsteam mit Spielerinnen aus Oberhausen, Bochum, Recklinghausen und Hagen. Einen klaren Favoriten in dieser Serie gibt es nicht. Das Chemnitzer Team will natürlich seinen Heimvorteil nutzen und in die nächste Runde einziehen. Die Gäste sind schwer einzuschätzen. Nach einer überragenden Hinrunde hatte das Team aus dem Ruhrgebiet doch größere Probleme und verlor alle Spiele der Rückrunde. Wie knapp es zugehen kann, musste aber auch das Chemnitzer Team in den letzten beiden Vorrundenspielen erfahren. Die Vorrunde beendete man mit 2 knappen Niederlagen (1-Punkt-Niederlage in Rotenburg und 2-Punkt-Niederlage gegen ALBA Berlin).


Trainer Thomas Seltner zu dem Playoffs: „Uns erwarten schwere Spiele in den Playoffs. Der Gegner hat einiges an individueller Qualität und ist sicherlich erfahrener als wir. Trotzdem wollen wir in die nächste Runde. Die gute Ausgangspostion haben wir uns hart erkämpft und wollen sie nun auch nutzen. Ich freue mich sehr, dass es wieder diesen Playoff Modus gibt. Das macht die ganze Sache sehr spannend. Ich bin sehr gespannt wie unser junges Team mit dieser Situation umgeht. Für alle sind es die ersten Playoffs und alle haben richtig Bock drauf. “