Vom 16.05.-17.05.2015 waren unsere U11-Minikatzen beim traditionellem Miniturnier in Berlin angetreten. Für die Trainer Mario Steinbrück und Nico Bilio war das eine echte erste Standortbestimmung, wie die Arbeit der Saison sich nun niederschlägt. Wurde doch der Großteil der Saison vorwiegend, aufgrund Mangels an Mädchenteams, in den Ligen der Jungs gespielt. Am Samstag ein früher Start in Chemnitz und das erste Spiel der Vorrunde gegen einen aus der Vergangenheit eigentlich als starken Gegner eingeschätzten TuS Lichterfelde. Das Ergebnis des ersten Spieles kann man so zusammenfassen - schnell und trocken den Sieg eingesammelt. Die Mädels des TuSLi schienen am Schluss mehr ihre Muskeln im Nackenbereich vom hinterherschauen als Ihre sonst gewohnten Muskeln gespürt zu haben. Oftmals gelang es ihnen nicht aus ihrer eigenen Hälfte heraus zu kommen. Nicht das die eigenen Fähigkeiten gefehlt hätten, aber mit schneller und dominanter Defense überforderten unsere Minikatzen ihr Gegnerinnen und oftmals war der Ball gleich nach dem Einwurf wieder weggeholt (45:7 Endstand).
Gegen die Mädchen von Alba Berlin war ein Gegner gefunden, der uns da schon einiges mehr abverlangte. Das Spiel pendelte zwischen beiden Mannschaften hin und her, mit gelungenen Aktionen auf beiden Seiten, aber immer stetig wachsenden Vorsprung für unsere Katzen (43:27 Endstand). Das Halbfinale war gebucht und der schwerste Vorrundengegner mit dem BBV Rendsburg wartete noch auf uns. Eine wirklich verbissene erste Halbzeit, in der die Gegnerinnen massivste Kräfte aufboten den kleinen Vorsprung der Katzen an sich zu reißen, doch unsere Mädels hatten immer eine Antwort parat. Zum Ende war durch massiv schwindende Kräfte der Rendsburgerinnen das Ergebnis von 57:25 für unsere Katzen zu hoch ausfallen, als das Spiel tatsächlich hergab.
Optimale Voraussetzungen also für das Halbfinale am nächsten Tag. Nachdem der erste Tag
mit maximalem Erfolg bei einem, von den mitgereisten Eltern top organisiertem Grillen gefeiert wurde, galt es am Sonntag den Erfolg auch im wahrsten Sinne des Wortes zu vergolden. Das Trainerteam hierzu abschließend: „ Neben dem sportlichem Erfolg, war das Beste die Disziplin und der Fokus auf unsere Aufgaben durch die Mädchen. Nach einer gemütlichen Runde am Abend war schnell Ruhe auf den Zimmern, was zeigt, dass sie sich unserer Erwartungen absolut bewusst waren- TOP!“.
Im Halbfinale steckten die die Mädels der CityBaskets Berlin leider trotz ihrer eigentlichen
Möglichkeiten zu schnell auf, nahmen doch unsere ausgeschlafenen Mädels den Wind vom Vortag mit und setzten ihren Gegnerinnen mit schnellem und konzentrierten Basketball arg zu. Somit wartete im Finale die härteste Nuss - die Mädchen aus Ludwigsburg. Dominierten diese ihre Vorrundengruppe ähnlich wie die ChemCats, somit rechneten sich beide Mannschaften ihre Chance auf den Turniersieg aus. Ein, von vielen Zuschauern begleitetes und an Spannung kaum zu überbietendes Finale, fand seine Entscheidung nach langem, knappen hin und her erst in den letzten 3 Minuten, nachdem völlig demoralisierte Gegnerinnen der Mut verlies. Auch hier zeigten unsere Katzen ihren Gegenspielerinnen ganz deutlich per Defense ihre Grenzen auf und gelang dennoch eine Aktion, wurde schnell geantwortet. 39:29 - Turniersieg!
„… Alles im Allen ein gesetztes Ziel, aber garantiert kein zu berechnender Turniersieg...“ so das Trainerteam. „ Sicher waren Gegner am Start, die von vorn herein unterlegen waren, aber in der Vorrunde und explizit im Finale wurde uns alles abgefordert. Unser großer Vorteil ist die tolle Tiefe unseres Kaders, den wir mit hatten. Wir mussten nicht zwei oder drei gute Spielerinnen verheizen, sondern konnten über die gesamte Breite immer mit Klasse und Druck spielen.“

Es spielten: Anica Bertram, Nicole Brochlitz, Luise Rohland, Lea Steinbrück, Nina Steger, Leni Beier, Sina Janich, Vanessa Wank, Emily Heumann, Heli Prasser

Von Nico Bilio + Mario Steinbrück

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