Eine Woche Trainingslager in Alsfeld und anschließend ein Turnier in Marburg, so sah die vergangene Woche der ChemCats aus. Seit Sonntag arbeitete das Team von Amanda Davidson intensiv an Form und Taktik für die am 26. September beginnende Saison. Drei Einheiten am Tag standen auf dem Programm, um Schnelligkeit, Kraft, Ausdauer und das Zusammenspiel in Offensive sowie Defensive auf dem Feld zu verbessern. Eine sehr spezielle Trainingseinheit sollte es am Mittwoch geben.

Nach der Ansage von Cats-Trainerin Amanda Davidson, dass nun vier Mal 400 Meter zu laufen seien, gab es lange Gesichter. Als alle Katzen bereits an der Startlinie standen, erlöste Davidson ihr Team und erklärte, dass keine 400 Meter, sondern ein Teamtag auf dem Plan stehen. Die Erleichterung und Freude in der Mannschaft dementsprechend groß. Im Marbuger Kletterwald gab es am Boden und auch in luftiger Höhe verschiedene Aufgaben zu lösen. Und das mit verbundenen Augen. Auch wenn am Ende des Tages die eine oder andere Spielerin ‚in den Seilen hing‘, hatten alle sehr viel Spaß und haben noch ein Stückchen mehr zueinander gefunden.

 

Zum Abschluss der Trainingswoche reisten die Cats von Alfelds weiter nach Marburg. Dort traf das Team am Freitagabend im Rahmen des Kaphingst Cup auf die Gastgeberinnen. Nachdem die erste Müdigkeit abgeschüttelt war, entwickelte sich eine enge und bis zum Schluss spannende Partie. Erst in den Schlusssekunden mussten sich die Sächsinnen knapp mit 79:82 geschlagen geben. Am Samstag sollte es eigentlich gegen das Team aus Oberhausen gehen. Diese mussten aber aufgrund von Verletzungen und Erkrankungen ihre Teilnahme kurzfristig absagen. Als Ersatz ist der Aufsteiger aus Keltern eingesprungen. Gegen die Badenerinnen lief für die ChemCats nicht viel zusammen, insbesondere die mangelnde Wurfausbeute und die müden Knochen ließen kein knapperes Ergebnis zu. Mit 50:81 mussten sich die Chemnitzerinnen am Ende geschlagen geben. Trotz der zweiten Niederlage im Turnier zeigte sich Cats-Trainerin Amanda Davidson nicht unzufrieden: „Nach der harten Trainingswoche habe ich eigentlich gestern schon (gegen Marburg) erwartet, dass meiner Mannschaft am Ende die Kraft fehlt, dennoch haben sich alle bis zur letzten Minute durchgebissen. Auch die taktische Umsetzung war in Ordnung. Natürlich haben wir noch einige Fehler gemacht, aber genau dafür sind diese Spiele da. Insgesamt können wir mit dem Trainingslager und den drei Spielen zufrieden sein. Wir haben einen weiteren Schritt gemacht.“ Im letzten Spiel des Turniers trafen die Katzen auf Donau-Ries. Diesmal hatten die ChemCats die Partie von Anfang an im Griff und gelangen mit dem 74:58-Erfolg zu einem positiven Abschluss des Trainingslagers.
Marburg - Chemnitz 82:79
Bejtic 16 Punkte / 1 Dreier, Böhmke 6/2, Buck 10/1, Cursaru 8/2, Halasz 18/1, Kluge, Koop 10, Peroche 2, Shields 9.

ChemCats - Keltern 50:81 (keine Statistiken)

Chemnitz – Donau-Ries 74:58
Bejtic 9 Punkte / 1 Dreier, Böhmke 3/1, Borchers, Buck 15/3, Cursaru 10/2, Halasz 10/2, Kluge, Koop 15, Peroche, Shields 12.

Alle Ergebnisse im Überblick:
ChemCats Chemnitz – BC Pharmaserv Marburg 79:82
BC Pharmaserv Marburg – TH Wohnbau Angels Donau-Ries 88:71
Rutronik Stars Keltern – ChemCats Chemnitz 81:50
TH Wohnbau Angels Donau-Ries – Rutronik Stars Keltern 78:69
ChemCats Chemnitz – TH Wohnbau Angels Donau-Ries 74:58
BC Pharmaserv Marburg – Rutronik Stars Keltern 94:58.

Endstand:
1. Marburg 3 Siege
2. Keltern 1 Sieg (direkter Vergleich: 1 Sieg / 150:128 Korbpunkte)
3. Donau-Ries 1 Sieg (1 / 136:143)
4. Chemnitz 1 Sieg (1 / 124:139)

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