Der erste Spieltag der Planet Cards DBBL ist gespielt. Die ChemCats kehren leider mit leeren Händen aus Freiburg zurück. Bei der 78 zu 59 Niederlage gab es für das Team von Amanda Davidson nichts zu holen. Nicht erst seit Robert Lewandowskis fünf Toren in zehn Minuten ist bekannt, dass Spiele jeglicher Art in kürzester Zeit entschieden werden können. Auch die Eisvögel benötigten im Grunde genommen lediglich zehn Minuten, um den Erfolg über die Chemnitzerinnen klarzumachen.

 

Die Katzen fanden weder in Angriff noch in der Verteidigung wirklich Zugriff auf das Spiel, wogegen sich die Gastgeberinnen gleich zu Beginn in einen Rausch spielten und fast nach Belieben trafen. Auch unter Mithilfe der Cats, die mehr als einmal dem Gegner den Ball direkt selbst in die Hände spielte und diese dankend einnetzten. Insbesondere die aggressive Verteidigung der Eisvögel bereitete den Sächsinnen großes Kopfzerbrechen und sorgte bereits nach den ersten zehn Minuten für eine Vorentscheidung. Mit 28 zu 13 sah sich das Team von Amanda Davidson im Hintertreffen. In der Folge gestaltete sich das Spiel deutlich ausgeglichener. Dennoch war die Fehleranfälligkeit auf Seiten der ChemCats immer noch zu hoch. Freiburg schaffte es zwischenzeitlich gar auf 25 Punkte davon zu ziehen. Die Katzen gaben allerdings nicht auf und arbeiteten sich wieder auf 13 Punkte heran. Die Hoffnung lebte, den Rückstand noch in den einstelligen Bereich zu bekommen. Sinnbildlich für dieses Spiel scheiterte der Chemnitzer Angriff und keine zwei Offensivaktionen der Gastgeberinnen später war der Rückstand auf 17 Zähler angewachsen. Freiburg machte das insgesamt sehr clever und nutzte die Fehler der Katzen für einfache Korbabschlüsse. Die Cats auf der anderen Seite mussten sich ihre Abschlüsse am Brett hart erarbeiten. Hinzu kam eine schwache Quote aus der Mitteldistanz und auch von jenseits der Dreierlinie. Wobei auch die Eisvögel an diesem Tag von diesen beiden Positionen einen gebrauchten Tag erwischten. Lediglich jeweils ein Versuch von jenseits des Perimeters fiel für beide Teams durch die Reuse.
"Es war das erwartet schwere Spiel in Freiburg. Wobei es weniger an einem übermächtigen Gegner lag, sondern vielmehr an unseren eigenen Fehlern. 28 Turnover sind viel zuviele. Ich habe meine Mannschaft gewarnt und darauf vorbereitet, dass der Gegner uns das gesamte Spiel mit einer Ganzfeldverteidigung unter Druck setzen wird. Die Fehler haben uns gezeigt an was wir ab Montag im Training intensiv arbeiten müssen, um es am Freitag gegen Herne besser zu machen", so Cats-Trainerin Amanda Davidson nach ihrem ersten Ligaspiel.


Eisvögel USC Freiburg - ChemCats 78:59 (46:29)
Bejtic (4), Böhmke (4), Borchers (DNP), Buck (14), Cursaru (5), Halasz (14), Kluge (2), Koop (3), Peroche (2), Shields (11).

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