Im zweiten Heimspiel der Saison unterliegen die ChemCats in einer am Ende knappen Partie den Rutronik Stars Keltern. Für beide Teams setzen sich damit die Serien in der 1. Planet Cards DBBL fort. Während der Aufsteiger aus Keltern bereits den vierten Sieg einfahren konnte, gab es für das Team von Amanda Davidson die vierte Niederlage in Serie. Dabei gelang den Gastgeberinnen ein Start nach Maß. Bis zur Mitte des ersten Viertels konnten sich die Chemnitzerinnen bis auf 15 zu acht absetzen, allerdings konnten sie bis zum Ende des Viertels nur zwei weitere Punkte nachlegen. Keltern auf der anderen Seite sammelte ganze 20 weitere Punkte, darunter vier erfolgreiche Dreierwürfe in Folge. Als sich der Trend auch in den zweiten zehn Minuten fortsetzte, befürchteten viele in der Halle den gleichen Ausgang wie im Vorbereitungsspiel, als die Katzen am Ende mit knapp 30 Punkten unterlagen. Doch nicht so diesmal. Die Cats schafften es, wenn auch in kleinen Schritten, den Rückstand bis zur Pause zu minimieren und auf unter zehn Punkte zu bringen. So wurden beim Stand von 34:43 die Seiten gewechselt. Auch nach dem Pausentee erwischten die Sächsinnen, wie schon zu Spielbeginn, wieder den besseren Start. Kurz nach Viertelmitte leuchtete ein 46:51 auf der Anzeigetafel, der Rückstand nur noch bei fünf Punkten. Allerdings machte eine gedankliche Auszeit die kämpferische Aufholjagd wieder zu Nichte. In nicht einmal einer Minute netzten die Gäste aus Baden-Württemberg sieben Punkte ein, der Rückstand für die ChemCats damit wieder im zweistelligen Bereich. Die letzten zehn Minuten mussten beim Stand von 51:61 die Entscheidung bringen. Das ständige Auf und Ab, die Achterbahnfahrt der Gefühle setzte sich auch hier fort. Das Team von Amanda Davidson hatte noch lange nicht aufgegeben, immer mehr konnten sie vom Rückstand abknabbern bis vier Minuten vor Spielende der Ausgleich zum 69:69 gelang. Eigentlich hatten die Einheimischen das Momentum auf ihrer Seite, zumal Keltern ohne ihre großen Drei spielen musste, da diese bereits mit jeweils fünf persönlichen Fouls auf der Bank Platz nehmen mussten. Letzten Endes ging der Sieg dann doch noch an die Gäste, da der Korb in den letzten Minuten wie vernagelt schien. Am kommenden Samstag geht es für die ChemCats zum Derby nach Halle.

ChemCats – Keltern 71:75 (34:43)
Cursaru (5), Koop (20), Böhmke (5), Peroche (1), Bejtic (4), Kluge (0), Halasz (17), Buck (15), Shields (4).

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