Am sechsten Spieltag der 1. Planet Cards DBBL treffen die ChemCats auf das Team aus Oberhausen. Beide Mannschaften konnten in den bisherigen Partien der Saison noch keinen Sieg einfahren und rangieren auf Platz 10 beziehungsweise 11 der Tabelle. Sowohl die Chemnitzerinnnen als auch die New Baskets müssen sich an die letzte Spielzeit erinnert fühlen. Auch da gab es von Anfang bis Ende einen Kampf um den Klassenerhalt. Während sich die Katzen am letzten Spieltag retten konnten, war Platz elf für die Oberhausenerinnen eigentlich gleichbedeutend mit dem Abstieg. Der Verzicht der Rhein-Main Baskets auf das Startrecht in Liga eins allerdings ermöglicht es dem Team um Ex-ChemCat Jenny Menz auch diese Saison in der Eliteliga an den Start zu gehen. Ähnlich wie die Cats hatten es die Gäste in ihren bisherigen Spielen auch schon mit Wasserburg, Keltern und Halle zu tun. Außerdem mussten sie sich gegen Marburg und Saarlouis geschlagen geben. Die Spiele waren zum Großteil relativ knapp und hätten durchaus auch anders herum ausgehen können. Die Mannschaft also sicherlich besser als es der aktuelle Tabellenstand aussagt. Der Niederländer Wim Van Ek, der erst vor der Saison als neuer Headcoach ins Ruhrgebiet wechselte, und der Verein trennten sich am Montag einvernehmlich. Teammanager Henry Canton übernimmt vorübergehend das Steuer bis ein neuer Trainer gefunden ist. Canton, der in der Saison 2013/14 bereits unter Julia Gajewski Co-Trainer und in zwei Spielen hauptverantwortlich war, kann in seinem Team vor allem auf drei US-amerikanische Spielerinnen bauen. Angeführt wird das Team von Amber Thompson mit durchschnittlich 17,6 Punkten pro Spiel. Der Centerspielerin zur Seite stehen ihre Landsfrauen mit dem Nachname Williams. Aufbauspielerin Jylisa bringt es auf knapp 15 Punkte und auch Centerspielerin Melissa ist in fast jedem Spiel für eine zweistellige Punkteausbeute gut. Neben den Importspielerinnen sind es Aline Stiller und Jenny Menz, jüngere Schwester von Ex-ChemCat Tina Menz, die im Team Verantwortung übernehmen. Auf Seiten der Sächsinnen hofft man auf einen Einsatz von Kapitän Sara Halasz, die sich im Spiel bei den Halle Lions eine Gehirnerschütterung zugezogen hatte. Für eine der beiden Mannschaften wird es den ersten Sieg geben. Das Team von Amanda Davidson hofft, dank der Unterstützung ihrer Fans, die ersten zwei Punkte in der Schloßteichhalle halten zu können.

24.10.2015 16:30 Uhr
Schloßteichhalle
ChemCats - Oberhausen

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