In der zweiten Runde des Planet Cards DBBL Pokals ging es am Dienstagabend zum Zweitligist nach Wolfenbüttel. Nach einer durchwachsenen ersten Halbzeit, in der sich das Team von Amanda Davidson mit nur zwei Punkten behaupten konnte, drehten die Katzen im zweiten Spiel Abschnitt auf. Als beim Stand von 31 zu 33 die Seiten gewechselt wurden, hofften die Zuschauer in der Lindenhalle in Wolfenbüttel auf ein weiterhin enges Spiel.

Diese Hoffnungen zerstörten die ChemCats allerdings gleich zu Beginn des dritten Viertels. Ganze siebeneinhalb Minuten hielten die Cats die Gastgeberinnen vom Korb fern und erzielten selbst 16 Punkte in Folge, ehe das Wolfpack die ersten Punkte erzielen konnte. Mit drei zu 20 gewannen die Chemnitzerinnen das dritte Viertel und sorgten damit für die Vorentscheidung im Spiel. Anders als noch am vergangenen Samstag gegen Oberhausen, spielten die Katzen konzentriert weiter. Mit dem 51:76-Sieg ziehen die Sächsinnen in die dritte Pokalrunde ein. Der Gegner in der nächsten Runde wird am heutigen Mittwochabend in der Halbzeit der Partie Neuss gegen Oberhausen gezogen.

Erneut bleibt den Katzen kaum Zeit zum Verschnaufen. Bereits am Samstag steht der siebte Spieltag der 1. Planet Cards DBBL auf dem Programm. Für das Team um Kapitän Sara Halasz geht es auf der zweitweitesten Auswärtsfahrt nach Saarlouis. Die Royals, die seit Saisonbeginn mit Saulius Vadopalas einen neuen Headcoach an der Seitenlinie haben, rangieren aktuell auf Platz vier der Tabelle. Vier Siegen stehen zwei Niederlagen gegenüber. Geschlagen geben mussten sich die Saarländerinnen nur gegen Ligaprimus Wasserburg und Keltern. Angeführt wird das Team von Aufbauspielerin Angela Tisdale, die außerdem als Sergeant für die nächsten drei Jahre im Medical-Center der US Army in Landstuhl/Rheinland-Pfalz arbeitet. Die Amerikanerin, die 2011/2012 auch schon für die Halle Lions auf Punktejagd ging, erzielt im Schnitt 15,2 Punkte pro Partie. Unterstützung erhält sie von der Lettin Sabine Niedola und Nationalspielerin Kimberly Pohlmann, die durchschnittlich 14,8 beziehungsweise 11,3 Punkte beisteuern. Die ChemCats werden alles tun, um die Partie im Saarländischen so lange wie möglich offen zu gestalten. Dafür ist es notwendig, insbesondere die Fortschritte in der Verteidigung dauerhaft aufs Parkett zu bringen. Sprungball in der Stadtgartenhalle in Saarlouis ist Samstagabend 19:30 Uhr.

Wolfenbüttel - ChemCats 51:76 (31:33)
Cursaru (2), Koop (15), Böhmke (3), Ruffin (0), Borchers (3), Peroche (2), Bejtic (11), Kluge (2), Halasz (10), Buck (18), Shields (10).

31.10.2015 19:30 Uhr
Saarlouis - ChemCats

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