Am 1.11. stand der 2.Spieltag für unsere U12-Katzen in der Jungs-Liga an. Gewann man bereits zum Auftakt beide Spiele, galt es nun an den Erfolgen anzuknüpfen und sich an der Spitze der Tabelle festzusetzen. Ein Heimspieltag sollte das Vorhaben unterstützen - wurde doch auch durch die Eltern ein Buffet zur Versorgung aller Mannschaften und Zuschauer gezaubert. Morgens 9:45 galt es dann gegen die Jungs aus Plauen den ersten Pflichtsieg einzufahren, lies das Trainerteam eine Startformation auf´s Feld, die sich auch für zukünftige Spielzeit empfehlen wollten.

Ob es der Auftregung als Starter oder noch an einer gewissen Müdigkeit lag ist ungewiss, man geriet schnell 10 Punkte in Rückstand - massgeblich waren hierfür unentschuldbare Ballverluste und fehlende Lösungen in der Offensive. Kämpfte man sich noch über glückliche Freiwürfe durch stürmische Einzelaktionen zu einem Viertelstand von 8:14 für Plauen, musste nun ab dem 2.Viertel die eigentlich geschonten Leistungsträger ran, um das Spiel gerade zu rücken. Aber auch hier wurde sich schwer getan. Kämpfte man mehrere Minuten um überhaupt den Anschluss herzustellen. Erst kurz vor der Halbzeitpause gelang es den Spielstand entscheidend zu drehen und mit einem Vorsprung von 9 Punkten in die Pause zu gehen. Die Trainer ließen nun wieder den Block der ersten Fünf starten und sofort schlossen die Plauener wieder auf - Wechsel auf Leistungsträger, sofort gewann man wieder einen Abstand. Die Jungs aus Plauen witterten aber ihre Chance einen ersten Sieg nach Hause mitzunehmen und blieben den Katzen verbissen auf den Fersen. Immer wieder wenn der Wechsel auf die Startformation erfolgte, holten sie sofort auf. Dennoch setzte man das Spiel auf Chemnitzer Seite nicht auf´s Spiel und gewann sicher aber dennoch knapp mit 59:53.

Die Trainer: „… im Grunde war es uns sehr wichtig, einigen Mädels Spielpraxis gegen Jungs zu geben, die im Moment vordergründig zu unseren jüngeren Spielerinnen gehören und im Moment eher in der Mädchenliga spielen - daher konnte man nicht erwarten, das sie hier davon marschieren. Dennoch war die Art und Weise des Spielens eher ärgerlich, da viele Fehler und Ballverluste entstanden, die so überhaupt nicht auch dem Leistungsstand der jungen Spielerinnen entsprechen. Wir haben daher unsere Chance genutzt die Mädchen immer wieder zum Spielen zu bringen, konnte man mit unseren älteren und leistungsstarken Spielerinnen das Ergebnis zum Glück jederzeit korrigieren. Dennoch steht da noch eine Menge Arbeit ins Haus!“

Zwischenzeitlich spielten sich die Plauener Jungs im zweiten Spiel des Tages gegen die Jungs der Titans aus Dresden und verloren deutlich - was auch ein Ausblick auf das dritte Spiel des Tages (Chemcats/Titans) brachte, das hier keine Experimente möglich waren - spielten die Dresdner Jungs richtig schnellen und konsequenten Basketball. Konnte man gleich den ersten Angriff für sich verbuchen, drehten die Titans auf und drehten das Spiel erstmal zu ihren Gunsten. Mit viel Arbeit, guter Defense und dem jetzt endlich zurück gekehrten Biss drehte unsere Minikatzen das Spiel zum Stand von 19:12 nach dem 1.Viertel.
Dann folgte ein völlig dominantes und spielentscheidendes Viertel - spielte man bockstarke Defense, dominierten im Angriff zwei Spielerinnen nach Belieben. Die Eine zog erfolgreich, die Andere holte offensive Rebounds und dominierte im Abschluss am Brett. Streute der Rest auch noch hier und da Punkte ein und wirkten alle als Team zusammen in der Defense überzeugend. Das Viertel allein entschied man mit 20 Punkten Vorsprung. Diesen Vorsprung hielt man bis zum Ende, fanden nun auch hier wieder die jüngeren Spielerinnen Einsatzzeit und setzte man sich gegen dennoch starke Titans mit 73:51 durch. Die Momentaufnahme lässt somit die Minikatzen bei den Jungs auf Platz 1 der Tabelle stehen. Konnte man als Mädchenteam bereits in den letzten Saisons immer gut mitspielen ist diese Saison eventuell eine Platzierung ganz weit vorn möglich, so das Trainer-Duo Mario Steinbrück und Nico Bilio.

Es spielten: Lea, Leni, Luise, Anica, Nicole, Nina, Vanessa, Leann,Chiara, Emely, Lee, Heli


Nico Bilio und Mario Steinbrück

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