Am vergangenen Samstag musste das junge Chemnitzer Team eine sehr unnötige 61:69 Niederlage in Nördlingen hinnehmen. Zwar war von Beginn an klar, dass sich 2 Teams auf Augenhöhe gegenüberstehen, aber das Chemnitzer Team machte sich das Leben über 40 Minuten selbst schwer. Nördlingen zeigte von Beginn an eine couragierte Leistung und agierte im Angriff sehr zielstrebig. Chemnitz leistete sich im Auftaktviertel zu viele Fehler und die Gastgeberinnen kamen so immer wieder zu einfachen Punkten. Im Chemnitzer Angriff wurden hingegen viele Chancen vertan. So entstand nach dem 1. Viertel bereits ein 25:11 Rückstand. Ab dem 2. Viertel zeigte man sich dann defensiv deutlich verbessert und bekam dadurch im Angriff auch etwas mehr Rhythmus. Bis zur Halbzeitpause konnte der Rückstand so bis auf 28:34 verkürzt werden.

Zu Beginn des 3. Viertels starteten die Gastgeberinnen wieder mit einem 6:0 Lauf und ihr Vorsprung wuchs erneut deutlich an. Chemnitz kam offensiv kaum noch zu einem Mannschaftsspiel. Es waren letztlich immer nur Einzelaktionen, die Lücken in die Nördlinger Verteidigung reißen konnten. Zwar gelang es durch gute Verteidigungsarbeit, bis 4 Minuten vor dem Ende den Abstand nochmal auf 5 Punkte zu reduzieren. Doch nach einer Auszeit brachte Nördlingen die Partie sicher nach Hause.

„Nördlingen hat nicht unverdient gewonnen. Wir haben uns das Leben selbst schwer gemacht. Nach dem schwachen Start sind wir immer hinterhergelaufen. Defensiv war das ab dem 2. Viertel eine ordentliche Leistung. Im Angriff war es sehr viel Stückwerk. Wir haben zu spät angefangen, als Team zu spielen. Über 40 Minuten waren das zu viele unnötige Ballverluste und ausgelassene Chancen. Das müssen wir in den kommenden Spielen einfach besser machen.“ schätzte Trainer Thomas Seltner das Spiel seiner Mannschaft ein.

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